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Mit Balkongitter: Von Diebstahl betroffene Apollo-Galerie im Louvre wieder geöffnet
Die meisten Besucher dürften sich für den Balkon interessieren: Neun Monate nach dem spektakulären Juwelen-Diebstahl im Pariser Louvre hat die betroffene Apollo-Galerie wieder geöffnet - allerdings ohne jedes Ausstellungsobjekt. Die üppig dekorierte Galerie aus dem 17. Jahrhundert solle wieder ihrem ursprünglichen Ziel dienen, nämlich dem einer Wandelhalle, erklärte Museumsdirektor Christophe Leribault.
Orban: Durchsuchung bei Ungarns Ex-Regierungspartei Fidesz "politisch motiviert"
Ungarns ehemaliger Ministerpräsident Viktor Orban hat die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen seine Partei Fidesz als politisch motiviert kritisiert. "Seit gestern ist mir klar geworden, worum es hier geht", sagte Orban am Mittwoch Journalisten vor der Fidesz-Parteizentrale. Es handle sich um ein "politisch motiviertes rechtliches Verfahren, das darauf abzielt, Fidesz rechtlich handlungsunfähig zu machen".
Böse Überraschung: Einbrecher steht neben Bett von schlafendem 59-Jährigen
Ein schlafender 59-Jähriger ist in Viersen in Nordrhein-Westfalen von einem neben seinem Bett stehenden Einbrecher überrascht worden. Der Mann habe den Eindringling nach den Wachwerden im ersten Moment für seine Ehefrau gehalten und entsprechend angesprochen, teilte die örtliche Polizei nach dem Vorfall in der Nacht zum Mittwoch mit. Der Täter sei daraufhin geflüchtet.
Zwei Straßenbahnen stoßen in Rotterdam zusammen: 15 Verletzte
In der niederländischen Hafenstadt Rotterdam sind am Mittwoch auf der Erasmus-Brücke zwei Straßenbahnen zusammengestoßen. Dabei wurden nach Angaben der Behörden mindestens 15 Menschen verletzt, einer von ihnen wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Freispruch für Busfahrer nach Unfall mit tödlich verletztem Neunjährigen in Hamburg
Nach einem Unfall mit einem tödlich verletzten Neunjährigen hat das Amtsgericht Hamburg-Bergedorf einen Busfahrer vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen. Selbst wenn er langsamer gefahren wäre, hätte das einen Unfall nicht verhindert, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Er hätte demnach mit dem Fahrzeug auch nicht ausweichen können.
Mutmaßlicher Mädchenjäger des US-Sexualstraftäters Epstein nahe Paris tot aufgefunden
Der französische Modelagent Daniel Siad, ein mutmaßlicher Mädchenjäger des US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, ist in der Nähe von Paris tot aufgefunden worden. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen zur Todesursache ein. Die Leiche des 69-Jährigen solle obduziert werden, teilte die Staatsanwaltschaft von Nanterre am Mittwoch mit.
Norwegen gedenkt der Opfer der Breivik-Anschläge vor 15 Jahren
Norwegen hat am Mittwoch der Opfer der rechtsextremistischen Anschläge von Oslo und Utöya vor 15 Jahren gedacht. An einer vor einigen Tagen eingeweihten Gedenkstätte für die 77 Todesopfer in der Hauptstadt Oslo erklärte Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Störe, bei den Anschlägen habe es sich "um einen Angriff auf die Grundwerte gehandelt, auf denen unser Land aufgebaut ist: Menschenrechte, Gleichheit, Gerechtigkeit, Vielfalt und Toleranz".
Bundesanwaltschaft klagt Anführer von Reichsbürgergruppe "Königreich Deutschland" an
Die Bundesanwaltschaft hat vier mutmaßliche Rädelsführer der verbotenen Reichsbürgervereinigung "Königreich Deutschland" angeklagt. Darunter ist der selbsternannte König Peter Fitzek, wie die Behörde am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte. Es geht demnach um den Vorwurf des Betriebs verbotener Einlagen- und Versicherungsgeschäfte im Rahmen einer kriminellen Vereinigung. Dazu kommen unter anderem noch zahlreiche Fälle von Steuerhinterziehung sowie Delikte wie bandenmäßige Urkundenfälschung.
Ermittlungen gegen Polizisten nach tödlichem Unfall mit Streifenwagen in Hessen
Nach einem tödlichen Zusammenstoß mit einem Streifenwagen in Hessen wird gegen einen Polizisten ermittelt. Gegen den Fahrer besteht der Verdacht der fahrlässigen Tötung, wie das hessische Landeskriminalamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Die genauen Hintergründe waren demnach unklar. Warum sich der bei dem Unfall getötete 17-Jährige auf der Fahrbahn aufgehalten hatte, wurde noch ermittelt.
41-Jähriger in Dortmund soll eigenen Vater getötet haben
Ein 41-jähriger Mann soll in Dortmund seinen eigenen Vater getötet haben. Die Obduktion des Leichnams ergab, dass der 78-jährige Mann durch Stich- und Schnittverletzungen im Halsbereich tödlich verletzt wurde und infolge des Blutverlusts starb, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Mittwoch sagte. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.
Untersuchungsbericht bestätigt Hangrutsch als Ursache für Zugunglück von Riedlingen
Rund ein Jahr nach dem Zugunglück nahe Riedlingen in Baden-Württemberg mit drei Toten hat der offizielle Untersuchungsbericht einen Hangrutsch als Ursache bestätigt. Starkregen spülte Schlamm und Geröll auf die Strecke und ließ den Zug entgleisen, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten abschließenden Analyse der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung in Bonn hervorgeht. Hinweise auf ein Fehlverhalten gab es demnach nicht.
Hinweis auf geplanten Gefangenenaufstand: Durchsuchung in JVA Siegburg
Nach einem Hinweis auf einen möglichen gewaltsamen Aufstand von Gefangenen ist die Justizvollzugsanstalt in Siegburg in Nordrhein-Westfalen durchsucht worden. Rund 100 Polizeikräfte unterstützten die Maßnahmen am Dienstag, wie ein Sprecher des Justizministeriums in Düsseldorf am Mittwoch mitteilte. Auslöser für den Großeinsatz war demnach die Aussage eines Gefangenen, wonach Inhaftierte einen Aufstand geplant hätten und dabei auch Waffen einsetzen wollten.
Nach Geisterfahrer-Unfall in Hessen: Zwölfjährige stirbt an Verletzungen
Nach einem Geisterfahrer-Unfall auf der Autobahn 45 in Hessen ist eines der drei lebensgefährlich verletzten Kinder gestorben. Die Zwölfjährige starb am Dienstag an ihren Verletzungen, wie ein Polizeisprecher in Gießen am Mittwoch sagte. Bei dem Unfall in der Nacht zum Sonntag nahe Florstadt waren die Autos einer 34-jährigen Falschfahrerin und eines 70-Jährigen frontal zusammengestoßen. Beide kamen durch den Unfall ums Leben.
Verheerender Waldbrand im Süden Frankreichs unter Kontrolle
Die französische Feuerwehr hat am Mittwoch einen verheerenden Waldbrand im Süden des Landes unter Kontrolle gebracht. "Momentan ist das Feuer auf seinen bisherigen Bereich begrenzt, das heißt, es breitet sich kaum noch aus", erklärte der örtliche Feuerwehrchef Eric Grohin zu dem Brand, der am Dienstag in der Nähe von Cotignac nordöstlich von Marseille ausgebrochen war und hunderte Menschen zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen hatte.
78-Jähriger tot in Dortmunder Wohnhaus entdeckt - Verdächtiger festgenommen
Ein 78 Jahre alter Mann ist in Dortmund tot in seinem Wohnhaus entdeckt worden. Der Leichnam wies eindeutige Anzeichen eines Gewaltverbrechens auf, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am späten Dienstag mitteilten. Ein 41-Jähriger stellte sich noch am selben Tag bei der Polizei und gestand die Tat.
Steinmeier bei Gedenken zu zehntem Jahrestag von OEZ-Attentat in München
In München wird am Mittwoch (16.00 Uhr) zum zehnten Jahrestag der Opfer des rechtsextremistisch motivierten Attentats am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) gedacht. Angehörige der neun getöteten Menschen, Überlebende und Münchner Bürger wollen bei der Veranstaltung an die Getöteten vom 22. Juli 2016 erinnern. Hauptredner ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, zudem sprechen die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU), der Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) und Hinterbliebene.
Hunderte Menschen fliehen vor neuem Waldbrand in Südfrankreich
Ein sich rasend schnell ausbreitender Waldbrand hat im Süden Frankreichs hunderte Menschen zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen. Wie die Behörden im Département Var am Dienstagabend mitteilten, waren fast tausend Feuerwehrleute im Kampf gegen die Flammen im Einsatz. Sie wurden von acht Löschflugzeugen unterstützt.
Brite soll Ex-Ministerin Widdecombe mit 21 Hammer-Schlägen getötet haben
Im Fall des Mordes an der britischen Ex-Ministerin Ann Widdecombe sind grausame Details bekannt geworden: Ein britisches Gericht ordnete am Dienstag Untersuchungshaft für einen 28-jährigen Briten an, der laut Staatsanwaltschaft verdächtigt wird, Widdecombe 21 Mal mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen zu haben. Anschließend habe er eine Geldbörse aus ihrer Handtasche gestohlen und sei geflohen. Als Prozessbeginn wurde der 8. Juni 2027 festgesetzt.
Deutsche-Welle-Journalist Alican Uludag erneut in der Türkei festgenommen
Ein türkischer Journalist der Deutschen Welle ist in der Türkei erneut inhaftiert worden. "Ich werde festgenommen", erklärte Alican Uludag am Dienstag im Onlinedienst X. Der in der Hauptstadt Ankara ansässige Journalist war bereits im Februar wegen "Beleidigung des Präsidenten" festgenommen worden und hatte anschließend rund 90 Tage im berüchtigten Gefängnis Silivri nahe Istanbul verbracht. DW-Intendantin Barbara Massing nannte die erneute Festnahme "zutiefst besorgniserregend".
Nach Gewalt bei Protesten in Indien: Gandhi fordert Rücktritt von Premier Modi
Nach heftigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften bei Protesten gegen Missstände im indischen Bildungssystem hat Oppositionsführer Rahul Gandhi den Rücktritt von Premierminister Narendra Modi gefordert. Modi "zerstört die Zukunft der indischen Jugend", schrieb Gandhi am Dienstag in Onlinemedien. Die sogenannte Kakerlaken-Bewegung will trotz des harten Vorgehens der Polizei ihre Aktionen fortsetzen.
Caritas kritisiert Bundesregierung wegen Kürzungen bei humanitärer Hilfe
Das katholische Hilfswerk Caritas hat die Bundesregierung wegen der Kürzungen der Mittel für humanitäre Hilfe kritisiert. "Der Staat kürzt seine Unterstützung ausgerechnet in einer Zeit, in der humanitäre Hilfe dringlicher und gefährlicher wird", sagte der Leiter von Caritas international, Oliver Müller, am Dienstag bei der Vorstellung des Jahresberichts der Organisation in Freiburg.
Eltern lassen Baby verhungern: Lebenslange Haft wegen Mordes in Schleswig-Holstein
Nach dem Hungertod eines chronisch unterernährten Säuglings im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel sind dessen Eltern wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Itzehoe ging in seinem Urteil vom Dienstag davon aus, dass diese zumindest zum Ende der etwa einmonatigen Leidenszeit ihrer vier Monate alten Tochter mit Tötungsvorsatz gehandelt hatten. Es sah dabei das Mordmerkmal der Grausamkeit als erfüllt an.
Bluttat mit sechs Toten in Stade: Verdächtiger begeht in Gefängnis Suizid
Rund drei Wochen nach der Bluttat mit sechs Toten in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade hat der in Untersuchungshaft sitzende Tatverdächtige Suizid begangen. Der Mann sei am Dienstagmorgen in seiner Einzelzelle in der Justizvollzugsanstalt Bremervörde leblos gefunden worden, teilte das niedersächsische Justizministerium in Hannover mit. Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen aktuell nicht vor, es sei von Suizid auszugehen.
Haftstrafe für Komplize von Reemtsma-Entführer Drach wegen Raubüberfälle rechtskräftig
Der im Zusammenhang mit mehreren Überfällen auf Geldtransporter verurteilte Komplize des früheren Reemtsma-Entführers Thomas Drach ist vor dem Bundesgerichtshof (BGH) ohne Erfolg gegen seine Verurteilung vorgegangen. Wie das Landgericht Köln am Dienstag mitteilte, bestätigte der BGH die verhängte Freiheitsstrafe von neun Jahren. Der Mann war im April 2024 in Köln wegen besonders schweren Raubs sowie zweifacher Beihilfe zum besonders schweren Raub verurteilt worden.
Diensthund auf Mann losgelassen: Bewährungsstrafe für Polizistin in Hamburg
Weil sie bei einem Einsatz unverhältnismäßig einen Diensthund auf einen Mann losgelassen haben soll, hat das Amtsgericht Hamburg eine Polizistin zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Sie soll zudem 3000 Euro Schmerzensgeld zahlen, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte. Schuldig gesprochen wurde die Frau wegen gefährlicher Körperverletzung im Amt.
Bluttat mit sechs Toten in Stade: Verdächtiger begeht Suizid
Der Verdächtige der Bluttat mit sechs Toten in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ist tot. Wie das niedersächsische Justizministerium am Dienstag in Hannover mitteilte, beging der Mann im Gefängnis Suizid. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es demnach nicht.
Mann greift US-Touristen an der Akropolis mit Messer an
Ein Mann hat am Eingang zur Akropolis in Athen zwei US-Touristen mit einem Messer angegriffen. Die beiden seien mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden, befänden sich aber außer Lebensgefahr, berichtete die griechische Nachrichtenagentur Ana. Nach örtlichen Medienberichten war der Täter der Polizei bekannt und bereits mehrfach in psychiatrische Kliniken eingewiesen worden. Er sei auch schon wegen Beleidigung und Tragens einer Stichwaffe festgenommen worden.
Nach spektakulärem Louvre-Diebstahl: Apollo-Galerie öffnet wieder - aber ohne Juwelen
Neun Monate nach dem spektakulären Juwelen-Diebstahl im Pariser Louvre soll der betroffene Museumsbereich nun wieder zu besichtigen sein. Die Apollo-Galerie werde am Mittwoch wiedereröffnet, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montagabend aus informierten Kreisen in der französischen Hauptstadt. Allerdings sollen in der Galerie vorerst keine Juwelen mehr ausgestellt werden.
Schlag gegen mutmaßliche Autohehler: Festnahmen in Deutschland und Rumänien
Deutsche und rumänische Ermittler haben gemeinsam zehn mutmaßliche illegale Autohändler gefasst. Wie die Polizei im baden-württembergischen Konstanz am Dienstag mitteilte, handelte es sich um Mitglieder einer Bande von Autohehlern, deren Haupttäter meist aus dem Raum Tuttlingen agierten. Die Verdächtigen sollen demnach zahlreiche Fahrzeuge aus Frankreich, Italien, Spanien, Ungarn und weiteren Staaten illegal verschoben haben.
Brandenburg: 16-jährige Fahrschülerin gerät mit Motorrad unter Lastwagen und stirbt
Eine 16-jährige Fahrschülerin ist bei einem schweren Motorradunfall auf der Autobahn 24 in Brandenburg ums Leben gekommen. Die jugendliche Motorradfahrerin stürzte am Montag beim Auffahren auf die Autobahn auf nasser Fahrbahn und geriet unter einen Lastwagen, wie die Polizei in Neuruppin am Dienstag mitteilte. Eine Notärztin konnte nur noch ihren Tod feststellen.
Mann stiehlt Waren für tausende Euro aus Eiscafé - und verschenkt Kuchen an Passanten
Taschenweise hat ein Einbrecher Speisen und Getränke aus einem Eiscafé in Bremen abtransportiert - und gestohlenen Kuchen nachts in einem Park an Passanten verschenkt. Die daraus resultierende Aufmerksamkeit führte allerdings zur Festnahme des 31-Jährigen, wie die Polizei in der Hansestadt am Dienstag mitteilte.
Doppelmord auf Korfu organisiert: 15 Jahre Haft für Mann aus Hessen
Wegen der Planung eines Doppelmords an zwei Männern auf der griechischen Insel Korfu hat das Landgericht im hessischen Gießen einen 49-Jährigen zu 15 Jahren Haft verurteilt. Die Kammer ordnete zudem Sicherungsverwahrung an, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte. Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass er im Sommer 2020 den Doppelmord organisiert hatte.